Die EST-Methode nach Jochem Stienen

Die EST-Methode vereint die Vorzüge verschiedener Methoden: EMDR („Eye Movement Desentization and Reprocessing“ = „Desensibilisierung und Neubearbeitung mit Augenbewegungen“ ), Systemische Familientherapie und leichter Trance (tiefer Entspannungszustand).
Um das Überleben während einer traumatischen Situation zu sichern, werden emotionale Informationen aufgrund des Überschreitens der seelischen Belastungsgrenze direkt an das Stammhirn (unser „Dino-Gehirn“) umgeleitet - die eigentliche Traumainformation wird unbearbeitet im Gehirn abgespeichert. Egal wie lange das Trauma bereits vergangen ist, durch bestimmte „Trigger“ (=Auslöser) kann es reaktiviert werden und sich dann wie in einer Endlosschleife erneut abspielen - obwohl das Ganze meistens mit unserer heutigen Situation nichts mehr zu tun hat. Die Reaktivierung und die Endlosschleife kann durch diese Technik unterbrochen werden.